Drei Personen besprechen Skizzen an einem Whiteboard
Ein Industrieroboter in einer Fertigungsanlage

Forschungsprojekt · abgeschlossen

SASVI

In einem modernen System kann eine einzige Schwachstelle in irgendeiner Hardware- oder Softwareschicht das Ganze kompromittieren, und die Vernetzung im Internet der Dinge und in der Industrie 4.0 vergrößert die Angriffsfläche. SASVI (Sicherheit auf allen Systemen durch Vertrauensketten und Isolation) setzt deshalb nicht bei einzelnen Komponenten an, sondern sichert alle Ebenen gemeinsam.

  • Vertrauensanker, etwa eigene Hardwaremodule und digitale Zertifikate, in allen Hardware- und Softwarekomponenten, verknüpft zu Vertrauensketten, sodass die Sicherheit des ganzen Systems nachweisbar wird
  • Isolation der Komponenten für Steuerung, Kommunikation und Betrieb, damit keine zum Einfallstor für andere Schichten wird
  • Bausteine sind sichere RISC-V-Prozessorarchitekturen, hardwarenahe Betriebssystemkomponenten, Hardware-Vertrauensanker und vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen

Die Anwendungsfälle stammen aus der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, etwa intelligente Pumpen mit Fernwartung, Überwachung und Over-the-Air-Updates.

Beitrag des ITI

Die Universität zu Lübeck ist mit dem Institut für Technische Informatik und dem Institut für IT-Sicherheit beteiligt. Das ITI arbeitet an Hardware-Vertrauensankern; daraus ist die Arbeit Single engine architecture for hardware root of trust (Journal of Cryptographic Engineering, 2025) hervorgegangen.

Partner und Förderung

Koordiniert von NXP Semiconductors Germany, mit KSB, SYSGO, SSV Software Systems, dem FZI Forschungszentrum Informatik und der Universität zu Lübeck. Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (damals BMBF) in der Bekanntmachung „Sicherheit auf allen IT-Systemschichten“, Förderkennzeichen der Universität zu Lübeck 16KIS1578.

Team