Forschungsprojekt
TEdgeAI
KI-Chips für Edge-Geräte sollen effizient rechnen und zugleich vertrauenswürdig und widerstandsfähig gegen Angriffe sein. Das ist schwer: Entwurfsablauf, Werkzeuge und KI-Modell müssen zusammenpassen, und am Rand des Netzes sind Rechenleistung und Energie knapp. TEdgeAI (Entwurfskonzepte und Methoden für vertrauenswürdige und angriffsresistente KI-Chips im Edge-Bereich) erarbeitet dafür Methoden und Open-Source-Werkzeuge.
- Ein Open-Source-Werkzeug, das optimierte Hardwarebeschreibungen direkt aus KI-Modellen erzeugt
- Erweiterungen bestehender Open-Source-Entwurfswerkzeuge um Sicherheitsanalyse und Härtung neuronaler Netze
- Die Erprobung von Werkzeugen und Methoden am Entwurf eines KI-Beschleunigers auf einem FPGA
Das Projekt stärkt außerdem die deutsch-taiwanische Zusammenarbeit in der Mikroelektronik und die Ausbildung von Fachleuten für den Chipentwurf.
Beitrag des ITI
Die Universität zu Lübeck koordiniert das Vorhaben. Das ITI untersucht Hardware und Software gemeinsam auf Schwachstellen (HW/SW-Co-Analyse) und entwickelt Lösungen für die Vertrauenswürdigkeit von KI. Dazu entstehen eine Werkzeugkette und ein Entwurfsablauf für spezielle KI-Hardware, vor allem für den Einsatz am Edge.
Partner und Förderung
Partner sind die National Taiwan University (Taipeh) und die Chung Yuan Christian University (Taoyuan). Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (damals BMBF) in der Bekanntmachung DE:Sign der Designinitiative Mikroelektronik.