Drei Personen besprechen Skizzen an einem Whiteboard
Ein Industrieroboter in einer Fertigungsanlage

Forschungsprojekt

ISOLDE

RISC-V ist eine offene Befehlssatzarchitektur: Jeder darf Prozessoren dafür bauen, ohne Lizenzgebühren und ohne Abhängigkeit von einem einzelnen Hersteller. ISOLDE (High Performance, Safe, Secure, Open-Source Leveraged RISC-V Domain-Specific Ecosystems, deutsch: Open-Source-RISC-V-Ökosystem für Prozessoren in hochperformanten und sicherheitskritischen Anwendungen) baut daraus ein europäisches Ökosystem für leistungsfähige, sichere RISC-V-Systeme.

  • Bausteine: Mehrprozessorarchitekturen, Beschleuniger, Peripherie, Entwurfswerkzeuge und Software, für die meisten auf Technologiereifegrad 7 oder höher
  • Safety- und Security-Mechanismen, die die Zertifizierung beschleunigen, etwa nach ISO 26262
  • Industrietaugliche Open-Source-Unterstützung für Entwicklung, Verifikation und Wartung; die anpassbaren IP-Blöcke liegen auf Servern in Europa
  • Demonstratoren aus Automobil, Internet der Dinge, Smart Home und Raumfahrt; die Ergebnisse sollen binnen zwei Jahren nach Projektende in Produkte einfließen

Partner und Förderung

Rund 40 Partner unter Koordination der Infineon Technologies AG, darunter NXP, Thales, Leonardo, Intel, SYSGO, Frontgrade Gaisler, Codasip, das Barcelona Supercomputing Center, das FZI, OFFIS und die Universität zu Lübeck. Mehr auf der Website des Projekts.

Gefördert vom Key Digital Technologies Joint Undertaking (heute Chips Joint Undertaking) im Programm Horizont Europa, Finanzhilfevereinbarung Nr. 101112274, und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (damals BMBF). Gefördert von der Europäischen Union.

Team